Im Trauerfall

Trauerdruck

Der Totenbrief war einmal ein Gebetszettel für einen verstorbenen Bruder, der einem Mönchsorden angehörte. Er wurde von den Mitbrüdern überbracht, um die Nachricht seines leiblichen Todes zu verbreiten und um Gebete für dessen Seele zu bitten. Adelige waren von diesem Brauch so begeistert, dass sie die Tradition der Geistlichen schnell übernahmen und so der Trauerdruck zum allgemeinen Brauch wurde.

Die letzte Mitteilung kann ein klassischer Brief mit schwarzem Rand sein oder auch ganz individuell gestaltet werden. Die Textform muss nicht die übliche sein. Es hängt davon ab, wer die Nachricht erhält und was der Empfänger erfahren soll. Klassischer Trauerdruck richtet sich in der Regel an einen relativ großen Kreis und sagt zwischen den Zeilen etwas über die Umstände des Todes sowie die trauernde Verwandtschaft aus. Je kleiner der Empfängerkreis ist, umso formloser kann diese Nachricht gestaltet werden.

Eine Adressenliste hilft uns, die Trauerbriefe für Sie zu verschicken, wenn Sie dies nicht selbst tun möchten. Ebenso organisieren wir in diesem Zusammenhang eine gemeinsame Nachfeier für die Gäste der Trauerfeier, sofern Sie es wünschen. Die Einladung zum anschließenden Kaffee oder Essen wird meist in Form von kleinen Kärtchen den Briefen beigelegt, deren Empfänger dazu geladen sind, diesen Tag gemeinsam mit Ihnen ausklingen zu lassen.

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